Charly & Friends
Charly Stock, der legendäre Physiotherapeut, ist die personifizierte Tradition des Kultvereins Borussia Mönchengladbach.In seiner Kolumne beschäftigt er sich mit Ereignissen Abseits des Platzes und nach den 90 Minuten. Außerdem kommen hier auch die vielen Freunde der Weisweiler Elf zu Wort.
16. Juli 2010 - "GOTT - FUßBALL"
Es gibt die These, dass Gott ein Hormon sei, welches Serotin heißt. Dieses produziert im humanen Körper das Gefühl der Zufriedenheit und erzeugt Heiterkeit. Und jeder Mensch (die Primaten nicht) auf dieser Erde erlebt es in sich, egal welcher Ethnik und Glaubensrichtung er anhängt. Eine Denkweise der jeder folgen kann.
Ich spreche obiges Hormon ebenso dem Fußball zu, auch wenn wohl jedes Hormon ein gegenteilig wirkendes hat. Wegen der gesundheitlichen Ordnung bzw. des Ausgleichs (z.B. Ying und Yang).
Die abgelaufene Fußball-WM war ein kleiner "wissenschaftlicher" Beweis zur eben benannten Theorie. Der erklärungsgenötigte Fußball-Anhänger schlägt nun nach der WM in seiner Not eher ein Ei über das abgelaufene Geschehen und macht daraus "strammen Max". Günter Netzer ist dankbar und im nachhinein froh dieses Gourmet-Gericht nicht auch noch erklären zu müssen. - Natürlich kann der Drittplatzierte eines Wettbewerbs nicht von der berühmten Augenhöhe sprechen. Das ist Brustwarzenhöhe, auf denen man bekanntermaßen auch gehen kann. Dazwischen (warum formuliert dies niemand) liegt - Mundhöhe - (mit angedeutetem Zähnefletschen; lehrhaftes liegt mir dabei fern - bitte!). Man darf sich wieder "normal" verhalten, gruppenmäßig oder allein; mit seinem Serotin.
Wenn ich das "Anti" gefunden habe und erklären kann melde ich mich wieder, mit einem kollegialen Gruß an die Plagiaten.
12. Juli 2010 - "EIN PAAR GEDANKEN"
Ein halbes Jahr nach Chris Buddes plötzlichem Ableben hat die Weisweiler Elf ein anderes Gesicht bekommen. Die von ihm vororganisierten Spieltermine sind bisher perfekt umgesetzt worden.
Ich will zu dem sich hochauftürmenden Informationsschrott nicht zusätzlichen hinzufügen, aber Chris wäre doch zufrieden. Auf seinem Grabstein steht sein alltäglich gebrauchter Spruch: "Halt durch!" Man kann in diesem Spruch eine Richtung suchen; das gute Ziel ist kaum findbar.
Keine düsteren Gedanken. - In unseren Reihen begrüßen wir Thomas Hoersen. Er fädelte sich in Fritzlar/Haddamar/Kassel so nahtlos in unser Team ein, als spiele er schon lange dort. - Einige "alte" Freunde sind uns (vorübergehend) leider verloren gegangen (Websiteumstellung). Wir finden Sie aber wieder.
Die Begegnungen sowie vielen Gespräche mit den Fans der Weisweiler Elf in Nord, Süd, Ost und West sind und bleiben die Bestätigung für unser Engagement zum Wohl und auch zur Wehe Borussia Mönchengladbachs und ihrer Tradition über inzwischen 110 Jahre.


